# Auto-Auflegen - Version 3

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Diese Funktion steht erst mit Version <u>3.x</u> zur Verfügung.
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Wie beim [alten automatischem Auflegen](./aust24_08_01_model_autostack_v2.md) werden Traversen beim Einfügen automatisch aufgelegt.

Das **neue Auflegen** hat jedoch einige Besonderheiten.

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Jede Traverse hat eine bestimmte Höhe. Wenn sich Traversen in einer Zeichnung kreuzen, dann muss eine Traverse **unten** und die andere Traverse **oben** liegen. Alles andere ist physikalisch in der Realität nicht möglich, dieses muss sich dann auch in der Zeichnung beim Zeichnen der Traversen wiederspiegeln.

![Aufgelegte Traverse](/x/int/AuSt24_ASTRSTACK_Auto_V3.png)

Das **automatische** Auflegen von einer Traverse *(oder Pipe)* auf eine andere Traverse erfolgt beim
- **Einfügen** einer Traverse
- **Verschieben** einer Traverse mit dem <span class="cmd">SCHIEBEN (S)</span> Befehl
- **Verschieben** einer Traverse über einen der **Griffe** der Traverse
- **Kopieren** einer Traverse mit dem <span class="cmd">KOPIEREN (KO)</span> Befehl

Das automatische Auflegen wird ausgeführt, sobald der entsprechende Befehl beendet wird **und** das [Verbinden](./aust24_08_04_model_connect.md) aktiviert ist.

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Das automatische Auflegen ist <u>deaktiviert</u>, wenn das [Verbinden](./aust24_08_04_model_connect.md) <u>nicht</u> aktiv ist.
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## Verbindung von aufgelegten Traversen

Aufgelegte Traversen sind per Definition **starr** *(biegesteif)* miteinander verbunden. Dieses entspricht das Verbinden der Traverse mit Dreh- oder Kreuzschellen. Eine weiche und flexible Verbindung ist beim Auflegen momentan nicht vorgesehen. Sprechen Sie unseren <a href="https://autostage.de/kontakt/" target="_blank">Support</a>  an, wenn Sie weitere Verbindungsmöglichkeiten benötigen.

Die Verbindung der Traversen wird immer mit sogenannten **Verbindungskreisen** angezeigt. 

- **Oben** liegende Traversen werden mit einem **roten** Ring markiert
- **Unten** liegenden Traversen wird ein **gelber** Ring markiert

![Ansicht der Verbindungskreisen bei verbundenen Traversen](/x/int/AuSt24_ASTRSTACK_Connection.png)

![Ansicht der Verbindungskreisen bei verbundenen Traversen](/x/int/AuSt24_ASTRSTACK_Connection_3D.png)

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## Voraussetzung für das Auflegen

Das automatische Auflegen funktioniert <span class="att">nur</span>, wenn sich die Traverse, die **eingefügt**, **verschoben** oder **kopiert** wird, <span class="att">auf der gleichen Höhe</span> befindet wie eine vorhandene Traverse. Die Höhen der Traversen werden dabei ebenfalls berücksichtig. Wenn die Traverse in einem **Toleranzbereich** bis <span class="att">+/- 50mm</span> liegt, dann wird diese ebenfalls aufgelegt. 

### (1) Beim Einfügen

Beim Einfügen einer neuen Traverse muss die Arbeitsebene *(XY-Ebene)* des Koordinatensystem auf der gleichen Höhe sein mit der Traverse, auf die aufgelegt werden soll.

Im folgenden Fall hat eine vorhandene Traversenstrecke eine Höhe von 6,00m. Es wird das Welt-Koordiantensystem verwendet mit der XY-Ebene bei **Z = 0.0**. Beim Einfügen wird die Traverse "auf den Boden" gelegt und kann aufgrund des großen Unterschieds zwischen der Einfügeebene und der Ebene der Traversenhöhe nicht aufgelegt werden. 

![Einfügen von Traversen auf unterschiedlichen Ebenen](/x/de/AuSt24_ASTRSTACK_Insert_WCS.gif)

Um die einzufügende Traverse auf die vorhande Traverse aufzulegen, muss die Arbeitsebene des Koordinatensystems auf die Höhe der vorhandenen Traverse gebracht werden. Dazu gibt es in der Mitte jeder ausgewählten Traversen einen **Aktionsgriff**. Beim kurzen Verharren der Maus über dem Aktionsgriff öffnet sich ein Menu. Durch Auswahl der Option **Object Coordinate System** wird das Koordinatensystem auf die Höhe des Objekts gebracht.

![Einfügen von Traversen mit dem Objektkoordinatensystem](/x/de/AuSt24_ASTRSTACK_Insert_OBJECT.gif)

Über den Aktionsgriff kann das Koordiantensystem nach Abschluss des Einfügens wieder auf das **World Coordinate System** gesetzt werden.

### (2) Beim Verschieben

Beim Verschieben von vorhandene Traversen ist die Ausgangshöhen der Traversen entscheiden. Wenn sich die verschobenen Traversen in allen drei Achsen **plus** dem Tolleranzbereich von <span class="att">+/- 50mm</span> schneiden, dann wird die Traverse **untergelegt** oder **aufgelegt**. Dieses ist im folgenden Beispiel bei der dritten, vierten und fünften Traverse zu sehen. 

- **Dritte Traverse, ursprüngliche Höhe 5,67m**  
ist im Bereich der anderen Traverse *(5,67m > (5,66m = (6,00m - 0,29m - 0,05m)))* und wird **untergelegt**.

- **Vierte Traverse, ursprüngliche Höhe 6,00m**  
schneidet die andere Traverse in der gleichen Ebene und wird **aufgelegt**.

- **Fünfte Traverse, ursprüngliche Höhe 6,33m**  
ist im Bereich der anderen Traverse *(6,33 < (6,34m = (6,00m + 0,29m + 0,05m)))* und wird **aufgelegt**.

Alle anderen Traversen befinden sich außerhalb des Toleranzbereichs und werden für das Auflegen ignoriert. 

![Auflegen durch Verschieben](/x/de/AuSt24_ASTRSTACK_MOVE.gif)

### (3) Beim Kopieren

Beim Kopieren gelten die gleichen Regeln wie für das [Verschieben](#2-beim-verschieben). Das eigentliche Auflegen erfolgt erst beim Beenden des Kopierbefehls.

Das Auto-Auflegen funktioniert <span class="att">nicht</span> mit <span class="cmd">STRG-C</span> und <span class="cmd">STRG-V</span>.

![Manuelles Auflegen nach dem Kopieren mit ASTRCON](/x/de/AuSt24_ASTRSTACK_COPY.gif)

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## Was nicht funktioniert

Beim automatischem Auflegen von **Traversen-Ecken** und **Traversen-Kreise** kann es in Grenzfällen zu Problemen kommen.

Es werden nur Traversen automatisch aufgelegt, wenn die [Voraussetzungen für das Auflegen](#voraussetzung-für-das-auflegen) erfüllt sind. Alle <span class="att">anderen</span> Traversen, selbst wenn diese verbunden sind, werden in der Höhe <span class="att">nicht</span> verändert.

Das Auto-Auflegen funktioniert <span class="att">nicht</span>, wenn eine Traverse mit <span class="cmd">STRG-C</span> und <span class="cmd">STRG-V</span> kopiert wird.
